Das Schutzkonzept des KSB MK

Als Kreissportbund Märkischer Kreis möchten wir ein Vorbild zum Schutz vor Gewalt für unsere Mitglieder sein. Entsprechend haben wir ein ein Konzept zum Schutz vor interpersoneller Gewalt im Sport entwickelt, um unsere Programme und Veranstaltungen gewaltfrei zu halten.

Ihr macht euch auch auf den Weg zum Schutzkonzept?

Ihr macht euch auch auf den Weg zum Schutzkonzept? Wir helfen euch gerne weiter:

  • Erstberatung zum Schutzkonzept/Qualitätsbündnis: Meldet euch bei unseren Ansprechpersonen, wir helfen gerne weiter!
  • Sensibilisierungsveranstaltungen im Zuge eines "Kurz & Gut"-Seminars - einfach unsere Ansprechpersonen ansprechen.
  • Risikoanalyse: Hilfe bei der Durchführung der Risikoanalyse in eurem Verein könnt ihr beim LSB NRW unter Zuhilfenahme eines VIBBS-Antrages erhalten.
  • Schutzkonzept: Das Workbook "Gemeinsam sicher im Sport" bietet einen Einblick über die Inhalte eines Schutzkonzeptes.
  • Ansprechpersonenschulungen (unter der Kursnummer 38520) findet ihr bei meinSportNetz

Schutzkonzeptgenerator des LSB NRW

Der Landessportbund NRW bietet in Zukunft für Vereine einen Schutzkonzeptgenerator an. Anbei eine erste Presseinformation

 

Schutzkonzept-Generator als Leitlinie für alle NRW-Sportvereine 

 

Duisburg. Ein Sportverein soll im Idealfall ein Ort sein, an dem sich alle Mitglieder rund um ihre sportliche Betätigung sicher und gut aufgehoben fühlen. Weil aber sexuelle oder interpersonelle Übergriffe in unterschiedlichster Form auch vor der Realität unserer Sportvereine leider nicht Halt machen, kommt vor allem der Erstellung von Schutzkonzepten als präventive Maßnahme besondere Bedeutung zu. Deshalb hat der Landessportbund NRW ein bundesweit bisher einmaliges Online-Tool (www.schutzkonzeptgenerator.nrw) entwickelt, das sich mit dieser sensiblen Thematik im organisierten Sport in herausragender Weise auseinandersetzt.

 

Der so genannte Schutzkonzept-Generator bietet ein Grundgerüst mit Leitfäden, Tipps oder Mindeststandards, damit Sportvereine - auch bei geringen zeitlichen wie personellen Ressourcen - in die Lage versetzt werden, ihr eigenes maßgeschneidertes Schutzkonzept effizient zu entwickeln. Denn es muss zum Selbstverständnis gehören, präventiv zu handeln sowie Strukturen zu schaffen, die Risiken minimieren und für einen verantwortungsvollen Umgang mit eventuellen Vorfällen sorgen können. 

 

Dabei geht es konkret darum, die erforderliche Risikoanalyse für Sportvereine greifbarer zu machen und den damit verbundenen Schreibprozess zu verschlanken. Auch die generelle Handlungssicherheit wird durch die nach Abschluss aller Fragen verwendbare schriftliche Zusammenfassung spürbar erhöht. „So lassen sich insgesamt die Beratung eines Vereins umfassend unterstützen sowie kostenintensive Beratungsstunden sparen - allerdings kann der neue Generator natürlich keinesfalls eine individuelle Beratung eines Sportvereins ersetzen“, betont LSB-Vorstand Martin Wonik. 

 

Nach rund zweijähriger Projektzeit - finanziell zum größten Teil gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) - kommt der Generator nun zunächst bei rund 600 NRW-Sportvereinen mit derzeitigen FSJ-Einsatzstellen zum Zuge. Ab 2026 sollen alle Vereine in NRW sowie auch Vereine in allen anderen Bundesländern von dieser fundierten Expertise profitieren.