KSB MK weiter im Rennen bei der Regionale 2025 in Südwestfalen

04.12.2019 - Der Beirat der Regionale 2025 in Südwestfalen stimmte am Mittwoch, den 27.11, einstimmig für das Projekt Digitale Transformation der Vereinsarbeit des organisierten Sports in Südwestfalen des Kreissportbundes Märkischer Kreis e.V.

 

Im Themenfeld Wir in Südwestfalen wurde das Projekt gemeinsam mit den anderen vier südwestfälischen Kreissportbünden (HSK, Olpe, Soest und Siegen-Wittgenstein) eingereicht. Damit wird das Projekt am 10. Dezember im Regionale 2025 Ausschuss für den ersten Stern vorgeschlagen werden. Der Beirat lobte das Projekt zur Digitalisierung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit als sinnvoll, nachhaltig, notwendig und innovativ.

 

Leider währte die Freude über den ersten Stern nur kurz, da der Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur Hubertus Winterberg berichtete, dass die Förderanfrage bei der Staatskanzlei NRW in Düsseldorf und der Bezirksregierung in Arnsberg negativ beschieden worden sein.

 

Für den Vorsitzenden des Kreissportbundes Märkischer Kreis e.V. Günther Nülle eine unverständliche Entscheidung. Nülle sieht aber noch Verhandlungsspielraum. Im Januar werden sich die Vorsitzenden und Geschäftsführer der Kreissportbünde aus Südwestfalen in Iserlohn treffen und eine Strategie zur Finanzierung des Projektes entwerfen.

 

Das Projekt beinhaltet eine ganzheitliche Strategie. Es soll eine virtuelle Geschäftsstelle für das Ehrenamt entstehen, die mit verschiedenen Instrumenten ausgestattet werden soll. Dadurch erhoffen sich die südwestfälischen Sportbünde die administrativen Hemmschwellen zu verringern, ehrenamtliche Vereinsarbeit zu entlasten und dadurch Ehrenamt wieder attraktiver zu machen.

 

Den Stellenwert des Projektes für das Ehrenamt erkannte die Vertreterin des Lanschaftsverbandes auf der Beiratssitzung und sicherte die Prüfung von Fördermöglichkeiten durch den LWL zu.

 

Ein wichtiger Partner des Projektes ist die Universität in Siegen. Die Iserlohner University of Applied Science Europe (UE) zeigt ebenfalls großes Interesse an der Initiative der Kreissportbünde.