MÜSSEN ZUNÄCHST ALLE ÜBERSTUNDEN ABGEBAUT UND DER GESAMTE URLAUB GENOM-MEN WERDEN, BEVOR KURZARBEIT ANGEORDNET WERDEN KANN?

Werden Überstunden erfasst und in ein Arbeitszeitkonto eingestellt, müssen die sich daraus ergebenden Arbeitszeitguthaben vor Inanspruchnahme von Kurzarbeit zunächst aufgelöst werden. In bestimmten, gesetzlich vorgesehenen Fällen gibt es hierzu aber Ausnahmen.

 

Nach den bisher geltenden Regelungen muss im Falle von Arbeitszeitkonten zunächst die Möglichkeit genutzt werden, die Konten ins Negative zu führen, also „negative Arbeitszeitsalden“ zu bilden. Diese Besonderheit gilt in der „Corona-Krise“ nicht.

 

Urlaubsansprüche müssen nicht angetastet werden, bevor Kurzarbeit möglich ist.